Donnerstag, 24. Mai 2018

Vor Fastnacht hatte eine Gruppe von Schülern des Gymnasiums Kenzingen Besuch von der Landtagsabgeordneten der SPD, Sabine Wölfe, mit deren Hilfe sie die Umsetzung von unterschiedlichen Aktionen im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ planten.

Als hauptberufliche Politikerin gehört es zum Alltag, Projekte zu planen und Aktionen umzusetzen. Deshalb holte sich die Schülergruppe, bestehend aus einem Politikkurs, Teilnehmern des ERASMUS-Projekts und Mitgliedern der EINE-WELT-AG und der SMV, professionellen Rat bei Sabine Wölfle. Diese ist seit 2011 Schulpatin des „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“-Projekts und war schon mehrmals zu Besuch an der Schule, um soziale Projektezu unterstützen, wie zum Beispiel die Aktion der Stolpersteinverlegung.

Um den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ weiterhin tragen zu dürfen, muss jedes Jahr ein Projekt durchgeführt werden, das ein Zeichen gegen Ausgrenzungen aller Art setzt und für mehr Zusammenhalt innerhalb der Schule sorgt. Aus diesem Grund schlossen sich die Schüler mit Sabine Wölfle zusammen und machten sich Gedanken, wie gegen wichtige Themen wie Rassismus, Diskriminierung und Beleidigungen vorgegangen werden kann. Die Politikerin gab den Schülern mehrere Denkanstöße und Tipps, wie es gelingt, eine Zielgruppe am besten zu erreichen. Auch beteiligte sie sich an Diskussionen unter den Schülern. Während des Vormittags lernten die Schüler unter anderem, was alles bei der Planung eines Projekts beachtet werden muss, und setzten sich dabei mit Themen wie Mobbing in der Schule, Cybermobbing oder der Vielfalt an Nationalitäten am Gymnasium Kenzingen auseinander. Nach einem lehrreichen Vormittag lagen abschließend zwei Konzepte vor, welche fertig geplant und bereit zur Umsetzung sind:

 Eine Gruppe nannte ihre Aktion „Dumme Sprüche- kluge Reaktionen“. Sie werden Beleidigungen und verletzende Sprüche im alltäglichen Schulleben sammeln und danach gemeinsam kluge Antworten oder Reaktionen darauf erstellen. Anschließend werden sie in der Schule Plakate mit den Beleidigungen und passenden Reaktionen aufhängen. In der zweiten Gruppe ging es darum, am Schulfest Räume des Gymnasiums in den verschiedenen Nationalitäten zu gestalten, die an der Schule vertreten sind. Dies soll die Vielfalt an der Schule repräsentieren.

 

Text: Selina Helbling

Foto: Elias Kunzweiler