Am vergangenen Mittwoch, dem 15. März 2017, fand am Gymnasium Kenzingen die 86. Offene Bühne statt, die sich aus dem Musical „Die Götterolympiade“ und aus einer Ausstellung über den Universalmenschen Albert Schweitzer zusammensetzte. 

Als erste Offene Bühne in diesem Schuljahr wurde die Veranstaltung entsprechend gut besucht, so vor allem von Schülern, Eltern, Lehrern und ehemaligen Angestellten der Schule.                                                                                                                                                                           

Die „CHORios“ und die Theaterbühnezwei, bestehend aus Fünft- und Sechstklässlern, präsentierten als ersten Teil des Abends das Musical „Die Götterolympiade“, ein Stück von Cäcilia und Johannes Overbeck. „Die Götterolympiade“ handelt von der Idee Zeus‘ und Heras, eine Olympiade zwischen ihren Götterkindern auszurichten, die vor lauter Streitereien untereinander ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen. So maßen sich die Götter der griechischen Mythologie auf amüsante Weise in ihren Stärken und Schwächen, umrahmt von abwechslungsreicher Musik mit Rap, Swing und Balladen-ähnlichen Melodien. Das Musical sorgte bei dem Publikum für große Begeisterung und Schulleiter Heribert Hertramph bedankte sich bei den Leiterinnen Eva Woebcken und Helma Herkenrath sowie bei Michael Faßbender, der den Chor am Klavier begleitete. Bei den teilnehmenden Schülern bedankte er sich mit einer Runde Eis.                                                                                                                                                                                

Nach einer kurzen Pause wurden die Zuschauer in eine Ausstellung über den Universalmenschen Albert Schweitzer eingeführt, die von dem von der Lehrerin Nina Pfreundschuh geleiteten Seminarkurs der Stufe 11 erstellt wurde. Die Ausstellung setzte sich aus selbst gestalteten Plakaten mit vielen Extras wie einem Quiz oder exotischen Snacks zusammen. In Form eines meditativen Pfades führte die Stufe 11 die Besucher durch die Geschichte und Wirken Schweitzers, angefangen von seiner Geburt und Kindheit im Elsass, seinen Interessen wie der Musik und dem Orgelbau, seinem Beruf als Missionsarzt bis hin zu Albert Schweitzers Hauptprojekt, dem Tropenhospital „Lambarene“ in Gambun in Afrika. Die Ausstellung, die zwei Monate lang vorbereitet wurde, hinterließ bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck über den Universalmenschen Albert Schweitzer.

Die Eine-Welt-AG der Schule bewirtete die Besucher mit Essen und Trinken und bat um Spenden für die Kinderheime „Casa Verde“ und „Kinderpan“ in Peru sowie Benin.

Text: Julian Burmeister (8a), PresseAG

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