Diesen Dienstag fand mit der 74. Offene Bühne des Gymnasiums Kenzingen die internationalste in der Geschichte dieser Veranstaltung statt. Die Teilnehmer des Comenius-Projektes, die diese Woche in Kenzingen zu Besuch sind, versprühten dabei in der Aula des Gymnasiums einen Hauch von Grenzenlosigkeit und europäischer kultureller Vielfalt.
Das Programm, das von den Lehrerinnen Claudia Hertz und Renate Oesterle von langer Hand geplant und mit den europäischen Partnern abgestimmt wurde, bot den Zuschauern einen Einblick in folkloristische und traditionelle Elemente der jeweiligen Gastländer. Zwei Schülerinnen der kroatischen Delegation überzeugten zum Beispiel, indem sie sehr stimmgewaltig zwei kroatische Volkslieder a capella sangen. Die türkischen Teilnehmer boten ein Potpourri an verschiedenen Volkstänzen in sehr orientalisch anmutenden Kostümen dar. Ein besonderes Highlight war der temperamentvolle Flamencotanz einer spanischen Schülerin, der die Aula zum Beben brachte. Aber auch die  weiteren musikalischen Beiträge der spanischen Delegation waren sehr gefühlsbetont und ausdrucksstark. Schließlich begeisterten die Tanzeinlagen der italienischen und französischen Delegation sowie der Sketch der Portugiesen mit der Breakdanceeinlage das Publikum.
Umrahmt wurden die internationalen Beiträge durch weitere sehenswerte und musikalisch anspruchsvolle Darbietungen Kenzinger Schüler. Schulleiter Heribert Hertramph freute sich sehr über diese Form der Völkerverständigung und bedankte sich am Schluss persönlich bei allen Teilnehmern und Organisatoren für ihren großen Einsatz. Das gemeinsame Singen des Liedes „We are the world“ bildete dann den Abschluss einer sehr weltoffenen und aufgeschlossenen Veranstaltung.

Bild (von Presse-AG Gymnasium Kenzingen): Andalusischer Flamenco aus Córdaba.

Text: Presse-AG Gymnasium Kenzingen