Dienstag, 22. Januar 2019

Abschlussvortrag der Vortragsreihe „140 Jahre Gymnasium Kenzingen – ehemalige Schüler berichten“

Am Donnerstag, dem 6.12.18 hielt der Pfarrer Rüdiger Kopp, ein ehemaliger Schüler des Gymnasium Kenzingen, einen Vortrag vor den Schülern der 8. und 9. Klassen des Gymasiums Kenzingen. Kopp berichtete von seinem Lebenslauf und welchen Weg er nach dem Abitur 1994 eingeschlagen hatte.​Sein Abitur ​machte er damals zusammen mit Herrn Kietz, einem heutigen Lehrer des GymKenz. Ursprünglich hatte er nicht geplant, Theologie zu studieren, jedoch entschloss er sich dazu, Priester zu werden, nachdem er die Kirche in Assisi in Italien besuchte. Er studierte in Freiburg und machte nach drei Jahren Studium ein Auslandsjahr, so wie es das Theologiestudium verlangt. Er studierte dafür ein Jahr in Rom. Dies war seine erste Erfahrung mit Internationalität und Rom wurde fortan zu einer zweiten Heimat für ihn. Im Jahr 2000 machte er dann sein Diplom und verbrachte danach ein Jahr in Südamerika, in Perus Hauptstadt Lima. Zu dieser Zeit war er bereits ausgebildet, aber noch nicht geweiht. In Lima sammelte er viele Erfahrungen, unter anderem kulinarisch, weil er dort zum ersten Mal die landestypische Spezialität Meerschweinchen aß. Später kehrte er zurück in seine Heimat und ließ sich zum Diakon weiterbilden und später zum Priester weihen. Er sammelte viele berufliche Erfahrungen und ging seinen Aufgaben nach. Heute leitet er die Katholische Kirchengemeinde Hanauerland. Besonders wichtig sind ihm dabei die Arbeit mit Jugendlichen und die Verbreitung von Frieden. Mit einem an Epilepsie erkrankten Jungen, mit dem er viel Zeit verbringt, hat er zum Beispiel einen Gedichtband geschrieben. Sein Ausgleich zur Arbeit bilden ein Aufenthalt in absoluter Stille in einem Kloster sowie seine zwei Esel. Die Schüler fanden den Vortrag sehr interessant, da sie einen Einblick in den vielfältigen Arbeitsalltag eines Pfarrers erhielten.  Besonders beeindruckte sie, wie Pfarrer Rüdiger Kopp sich für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit einsetzt.

 

Text: Iva Gerich (Klasse 9c)


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