Sonntag, 15. Dezember 2019

Augen-Auf-Tag 2015

 

 

Erstmalig wurde der Augen-auf-Tag! von Claudius Laibach, einem Religions- und Geschichtslehrer am Gymnasium Kenzingen, organisiert und mit Hilfe weiterer Engagierter umgesetzt. Dieser Thementag beinhaltete Workshops und Vorträge, die das Bewusstsein und die Sensibilität für soziale und gesellschaftliche Handlungsfelder fördern und so zum sozialen Lernen beitragen sollten. Klassenspezifisch wurden verschiedene Themen angeboten, die den SchülerInnen die „Augen öffnen“ mögen.

 

Die Klassenstufe fünf behandelte zusammen mit zwei Lehrerinnen des Gymnasiums sowie den Paten das Thema Klassengemeinschaft.

 

Die Sechstklässler absolvierten einen ganztägigen Workshop zum Thema Gewaltprävention. Durchgeführt wurde es von einem  KUMU-Team, einer Organisation, die sich Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche zur Aufgabe gemacht hat. Dieses Team bot den SchülerInnen eine kompetente Schulung zur Stärkung des Selbstwertgefühls und der Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit an.

SchülerInnen der siebten Klasse nahmen an einem Vortrag über Suchtprävention bei einem Facharzt für Allgemeinmedizin teil.

 

Das Modul Fairness - in der Schule und global, welches von der Eine-Welt-AG und deren Leiterin Mira Gündel ausgearbeitet und durchgeführt wurde, richtete sich an die Achtklässler des Gymnasiums. Durch Rollenspiele und Brainstorming wurde mit den SchülerInnen zunächst über den fairen Umgang miteinander diskutiert. Da Fairtrade ein zentrales Thema der Eine-Welt-AG  ist, wurde dies anhand verschiedener Videos, die beispielsweise die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern zeigten, und mittels Arbeitsblättern zum Thema faire Bananen und faire gehandelte Schokolade den SchülerInnen näher gebracht, die sich über die Unterschiede in der Produktion sehr überrascht zeigten.

 

Die Klassenstufe neun besuchte ein Modul über Erlebnispädagogik, das von zwei Physiklehrern angeboten wurde. Durch dieses erlebnispädagogische Modul, konnten SchülerInnen die Relevanz der Kooperation miteinander erleben, erlernen und somit ihren Gruppenzusammenhalt verbessern.

 

MitarbeiterInnen der AWO, der GLS-Bank und der Caritas Freiburg boten den Zehntklässlern einen Einblick in ihre verschiedenen sozialen Arbeitsfelder. Der Leitgedanke der Vorträge bestand darin, das Bewusstsein für Themen, die nicht im Lehrplan oder im Schulcurriculum fest vorgeschrieben sind, zu sensibilisieren.

Die Öffentlichkeitsarbeiterin der Caritas ist gelernte Erzieherin und studierte in Freiburg Sozialarbeit. Sie zeigte den SchülerInnen, die großes Interesse an diesen Vorträgen signalisierten, einige von insgesamt 700 weltweiten Projekten auf, die durch Caritas International ins Leben gerufen wurden.

Die stellvertretende Leiterin der AWO gab einen Einblick in die Unterstützung und in das alltägliche Leben von psychisch Erkrankten des Hedwig-Wachenheim-Hauses in Lahr.

Der Vertreter der GLS-Bank sprach über seinen Beruf im ökonomischen Banking. Inhalt waren vor allem die Nachhaltigkeit für die Umwelt und das soziale Umgehen mit Geld.

Auf Grund der vielen positiven Rückmeldungen von SchülerInnen, LehrerInnen und Organisatoren, wird dieser Projekttag voraussichtlich in das Schulcurriculum aufgenommen und nächstes Schuljahr erneut durchgeführt.

 

 

 

 

 


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